DIY – Kartoffeleimer

Was tun, wenn es im Beet mal nichts zu tun gibt? Genau! Man bastelt für den Balkon und Garten. Ich habe  mich an ein Zuhause für meine Kartoffelpflanzen gewagt. Weil bei den Kartoffeln die unterirdisch liegenden Knollen das Ziel gärtnerischer Interessen sind, muss man sich ganz schön was einfallen lassen, um an die Früchte zu kommen. Wer seine Pflanze nicht ständig aus der Erde ausgraben möchte, dem sei für den kleinen heimischen Anbau ein Kartoffeleimer empfohlen.

Die gibt es auch im Handel. Ich habe ihn mal nachgebastelt. Dafür habe ich zwei handelsübliche Plastikeimer besorgt (z.B. kostenlos bei Restaurants zu bekommen) und eine scharfe Gartenschere zur Hand genommen. Aus einem der beiden Eimer habe ich „Fenster“ ausgeschnitten, die den direkten Zugriff auf die unterirdisch wachsenden Knollen erlauben sollen. In den Boden des Eimers habe ich Löcher gebohrt, damit das überschüssige Wasser ablaufen kann. Den so bearbeiteten Eimer habe ich dann in den zweiten Eimer hineingestellt, damit die Erde nicht herausfällt. Erde dazu und die Kartoffelpflanze hineingesetzt.

Wenn ich nun die Kartoffeln ernten möchte ziehe ich einfach den innenliegenden Eimer aus dem äußeren Eimer heraus, ernte die Knolle durch das ausgeschnittene „Fenster“  und stecke den Eimer wieder zurück. So der Plan. Ob es auch klappt, wird die Zeit zeigen.

Aus den verbliebenen Plastikresten habe ich wetterfeste Pflanzschilder gebastelt.

Pflanzschilder aus Plastikresten

 

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